Leistungen

Für alle Abschlussjahrgänge war dieses Schuljahr ein ganz besonderes, so auch für den Abiturjahrgang 2020 am Johannes-Althusius-Gymnasium. Nicht, wie üblich, in der Aula wurden die feierliche Übergabe der Zeugnisse veranstaltet, sondern auf dem Berleburger Schützenplatz. „So konnten wir die Regeln der Coronaschutzverordnung viel einfacher und verlässlicher umsetzen. Wir sind dem Schützenverein Berleburg 1838 e.V. sehr dankbar für sein Entgegenkommen,“ so Schulleiter Clemens Binder. Da auch der übliche Abiball der Jahrgangsstufe im Anschluss nicht stattfinden konnte, wurde die Feierstunde gemeinsam vom JAG und der Jahrgangsstufe 12 ausgerichtet. Bei den Abstimmungen bewährte sich die im distanzierten Unterricht bereits erprobte Plattform Teams, so dass die vielfältigen Vorbereitungen und Akteure wie ein Uhrwerk ineinander griffen.
In seiner Begrüßungsrede bezog sich Schulleiter Clemens Binder auf dieses Besondere:
Es sei das Bedürfnis eines Menschen angesichts einer Menschheit von fast acht Milliarden und 160 Millionen Tweets, täglich seine besondere Identität zu finden. Die Weltgeschichte habe diesen Jahrgang nun zu etwas Besonderem gemacht. Und jede und jeder Einzelne habe sich dem stellen müssen und seinen oder ihren besonderen Weg durch die Coronakrise bahnen müssen. Und das mit Erfolg, sonst stünden die Abiturienten nicht hier. Für diese besondere Leistung sprach Binder seine Gratulation aus. Besonders sei auch, dass sich die Welt gewandelt habe. Was noch vor Monaten undenkbar war, wird nun erwogen und umgesetzt. Der Erwerb des Abiturs falle in eine Zeit, in der der Rahmen des Denkbaren und die Grenzen des Möglichen weit nach außen verschoben worden seien. Dies böte besondere Chancen für die Abiturientinnen und Abiturienten. Um diese zu nutzen seien Kompetenzen, Orientierung und Persönlichkeit von Nöten, Dinge, die das JAG bestrebt gewesen sei, zu vermitteln.
Bürgermeister Fuhrmann verlieh seiner Anerkennung für die Leistungen der Abiturientinnen und Abiturienten Ausdruck, indem er sie aufstehen hieß, was in der besonderen Atmosphäre des Schützenplatzes bei Sonnenschein einen ganz besonderen Moment darstellte. Er hob hervor, dass die Abiturientinnen und Abiturienten in dieser besonderen Zeit zum Abitur gelangt sind und wünscht sich, dass die digitalen Möglichkeiten und die neu erworbenen digitalen Kompetenzen auch weiterhin, neben dem analogen Arbeiten, beibehalten und weiter entwickelt werden.
In dem Grußwort der Eltern setzte sich der Schulpflegschaftsvorsitzende Thorsten Schneider mit der Frage "Wie feiert man Abitur in Zeiten von Corona?" auseinander. Auch er hob die Denkwürdigkeit und die Erinnerungswürdigkeit, die sich einstelle, hervor und forderte die Abiturientia zu „Stolz auf besondere Leistungen in eben solchen Zeiten“ auf.
Die Jahrgangsstufenleiter Kathrin Franz und Henning Weber wollten in ihrer Rede ausdrücklich nicht auf „Corona“ eingehen und bauten sie auf einer älteren Grußkarte der Jahrgangsstufe an Herrn Weber auf. Dort hieß es „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.“ Solche Steine hätten sich auch der Jahrgangsstufe in den Weg gelegt, wie z. B. auf der Skifahrt in Klasse 7 in Gestalt eines Magen-Darm-Infektes, und immer hätte die Jahrgangsstufe Beeindruckendes daraus gebaut. Und natürlich wurde dann doch auch „Corona“ als ein solcher Stein erkannt, und auch hier das besondere Bauwerk, das daraus entstanden ist, hervorgehoben und ganz herzlich zum bestandenen Abitur nach dem Aushalten der großen Ungewissheit gratuliert.
In der Rede der Jahrgangsstufenverteter ließen Elina Zumrodde, Johanna Riedesel und Torben Lauber kurzweilig den Werdegang der Jahrgangsstufe von Klassenkonkurrenz am Anfang über die Skifahrt in Klasse 7 bis zum „bunten Haufen“ am Ende, der dann auch die Real- und Hauptschüler umfasste, die nach dem mittleren Schulabschluss zum Johannes-Althusius-Gymnasium gestoßen sind und nun eine Gemeinschaft bilden, Revue passieren.
Dann war es endlich soweit: Es wurden 80 Abiturzeugnisse übergeben. Der Notendurchschnitt der Jahrgangsstufe lag bei 2,27 und die Traumnote 1,0 konnte zweimal vergeben werden. Die Abiturienten waren im Einzelnen:
Sofie Aderhold, Ceylan Aslan, Nick Benfer, Nantje Berger, Annegret Biechele, Pia Birkelbach, Ricardo Bisanz, Marc Böhl, Maja Bohn, Lars Busch, Michel Busch, Marlin Dickel, Laurence Dörr, Nico Fischer, Nele Förster, Felix Friedrich, Leandra Grünig, Maximilian Hackenbracht, Maja Hackenbracht, Christian Hafner, Vadim Hafner, Lilli Härta, Till Hartmann, Laura Haßler, Sanja Hegemann, Paula Heilmann, Leonie Hof, Jona Hoffmann, Johanna Homrighausen, Sheela-Erika Kassel, Albina Klaus, Maria Kleinhof, Pauline Knebel, Christian Kocksch, Nele Kreuger, Daniel Kuhn, Melani Kunz, Lea Kus, Marius Latt, Torben Lauber, Anna Lückel, Madlen Marburger, Taliesin Matthes, Elena Menke, Katharina Osjutin, Julian Panda, Lukas Pätzke, Leon Pietrowski, Kilian Radenbach, Jakob Reinhard, Johanna Riedesel, Melanie Rottenfußer, Sophie Saßmannshausen, Ina Schanze, Selina Scheidemann, Marcel Schlenger, Milena Schmidt, Mia Schmidt, Paul Schmidt, Justin Schneider, Jesper Schneider, Max Schotte, Maximilian Schüngel, Phil Senske, Madeleine Spies, Dario Steinbeck, Luis Steinhaus, Melissa Strackbein, Valentin Topp, Kim Treude, Fabienne Ullmann, Andreas Valiakos, Nina Walsch, Hannah Walter, Sara Winter, Theresa Wöhr, Nele Wolters, Franziska Zumrodde, Elina Zumrodde, Marit Zumrodde
Für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen wurden die Punktbesten Jakob Reinhard und Max Schotte. Jakob Reinhard erhielt weiterhin Buchpreise und jeweils einjährige Mitgliedschaften in der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für das beste Mathematik- und Physikabitur. Max Schotte wurde mit Buchpreisen des Vereins Deutscher Sprache und der Evangelischen Landeskirche von Westfalen für beste Leistungen in Deutsch und Evangelischer Religion ausgezeichnet. Christian Kocksch wurde ebenfalls mit einem Buchpreis der Evangelischen Kirche von Westfalen für besondere Leistungen geehrt, welche durch den Schulpfarrer Henning Debus übergeben wurde, und für besondere Leistungen im Fach Englisch. Till Hartmann, Marius Latt und Maximilian Schüngel wurden von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft mit einer einjährigen Mitgliedschaft geehrt.
Jesper Schneider wurde für sein besonderes Engagement für die Schulhof AG gedankt. Johanna Riedesel erhielt ebenfalls einen Buchpreis, gestiftet vom Verein der Freunde und Förderer des JAG und gewidmet von beeindruckten Lehrerinnen und Lehrern, für ihr jahrelanges und intensives Engagement in der Schülervertretung, der AG Bühnentechnik und als Sporthelferin.
Folgende weitere Schülerinnen und Schüler wurden mit Buchpreisen des VFF für ihre besonderen fachlichen Leistungen von ihren Lehrerinnen und Lehrern ausgezeichnet, die von Annedor Wilson, der Repräsentantin des Vereins der Freunde und Förderer des JAG, übergeben wurden:
Pauline Knebel im Fach Französisch, Milena Schmidt in den Fächern Französisch und Deutsch, Taliesin Matthes in den Fächern Französisch, Englisch und Deutsch, Torben Lauber im Fach Englisch, Katharina Osjutin im Fach Englisch, Nick Benfer im Fach Sport, Lea Kus im Fach Biologie, Ricardo Bisanz in den Fächern Geschichte, Deutsch und Biologie und Annegret Biechele tatsächlich in den vier Fächern Französisch, Englisch, Deutsch und Mathematik.
Musikalisch beeindruckend gestaltet wurde die Feier von Cathrina Schäfer, Danielle Paysan, Jakob Lach (Gesang), Max Knebel (Cajon), Joel Schmidt (Gitarre), Clara Lach (Piano) und dem Blasorchester Bad Berleburg unter der Leitung von Georg Gayer.

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JAG: Erstes Gymnasium in Südwestfalen mit Berufswahl-SIEGEL

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