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„Vom Gras ins Glas“ - viele verschiedene Milchprodukte bestimmen unseren täglichen Speiseplan. Aber warum trinken wir eigentlich Milch? Aus was besteht Milch? Wo kommen Rinder her? Lohnt es sich Bio zu kaufen? Was versteht man unter nachhaltiger Landwirtschaft? Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b haben diese und weitere spannende Fragen in den letzten Wochen im Rahmen einer „Konferenz zur Revolutionierung der nachhaltigen Milchwirtschaft“, unter Anleitung und Betreuung von Frau Hesse-Wohlfarth und Frau Weiß, erforscht.

Den Anlass hat der bundesweite Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft „ECHT KUH-L“ geboten, welcher in den Biologieunterricht integriert wurde. Um den forschenden Charakter der Unterrichtsreihe zu betonen, wurde der Unterricht im Sinne einer wissenschaftlichen Konferenz gestaltet. Wissenschaftliche Experimente, das Arbeiten in Forscherteams und das kooperative Lösen von Problemen bestimmte die Konferenzen der jungen Forscherinnen und Forscher. Fächerübergreifend haben die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht ihr Wissen aufgegriffen und vertieft, indem sie tolle Spiele, Modelle und Informationsplakate gemeinsam mit Herrn Bartsch erstellt haben.
Am Montag, dem 30.April, konnten die Klassen 6a und 6b nun klassenübergreifend ihre Ergebnisse der letzten Wochen diskutieren und austauschen. Gemeinsam haben die Kinder weitere Aspekte vertieft, die die nachhaltige Milchwirtschaft revolutionieren können. Besonders im Fokus standen dabei auch die Kunden der Milchprodukte, die bei jedem Einkauf einen Beitrag leisten können. Die jungen Forscherinnen und Forscher sahen z.B. in einer eindeutigeren Kennzeichnung der Produkte, im Hinblick auf das Tierwohl, eine Möglichkeit.
Im Anschluss an die Abschlusskonferenz konnten zahlreiche Familienmitglieder der Lernenden und die Schulgemeinde spielerisch erfahren, welche tollen Ergebnisse die Schülerinnen und Schüler erforscht haben. Selbst entworfene Spiele, Back-und Kochrezepte, Beauty-Tipps mit Milchprodukten, Modelle und viele weitere Exponate lieferten ganz nebenbei eine Reihe wichtiger Informationen. Auf dem Boden der Aula markierten Klebestreifen die gesetzlichen Mindestmaße des Platzbedarfs für Rinder und Kälbchen. Viele Eltern, die als Besucherinnen und Besucher zu Gast waren, staunten und konnten sich mit den Schülerinnen und Schülern darüber austauschen. Die jungen Forscherinnen und Forscher hatten somit ihr Ziel erreicht: Sie haben nicht nur selber über nachhaltige Landwirtschaft nachgedacht, sondern auch die Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken angeregt. 

Ein besonderer Dank geht an die Upländer Bauernmolkerei, die die Ausstellung den Lernenden mit Schulmilch versüßt hat.

Das Johannes-Althusius-Gymnasium ist Kooperationspartner von:

 


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