Ehemalige Schüler

zum Bericht der Lokalzeit des WDR Fernsehens Südwestfalen (bis 13.7.2018 verfügbar) hier klicken

69 höchste deutsche Bildungsabschlüsse am JAG verliehen, 31 Bestleistungen

In feierlichem Rahmen hat das Johannes-Althusius-Gymnasium seinen diesjährigen Abiturjahrgang verabschiedet. In seiner Begrüßungsrede bezog sich Schulleiter Binder auf das von den Abiturienten gewählte Motto: „SemipermeAbilität“. Insbesondere galt es, das „Semi“ näher auszudeuten, denn in Anbetracht der außergewöhnlichen Leistungen des Jahrgangs – es wurden alle 69 aus der Jahrgangstufe 12 zum Abitur zugelassen und haben es bestanden und 31 Schülerinnen und Schüler haben eine 1 vor dem Komma- wirke ein „Halb“ als Beschreibung mindestens beachtenswert. Binder führte aus, dass der Jahrgang damit ausdrücke, dass hingeschaut würde auf die Möglichkeit des Scheiterns. Scheitern zu akzeptieren kann nach der Sozialwissenschaftlerin Brené Brown zu couragiertem, mitfühlenden und gemeinschaftlichem Leben führen.
„Euer Motto: SemipermeAbilität mag also bedeuten: Ihr schaut hin, ihr seht Verletzlichkeit und nehmt sie an. Das kann die Geburtsstunde beherzter Leben voller Mitgefühl und mit starken Verbindungen werden. Und solche glückliche Leben, das wünsche ich euch von ganzem Herzen.“ schloss Binder.
Anschließend richtete Bürgermeister Fuhrmann das Augenmerk auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, er freue sich über jeden, der die Region in Zukunft verstärke.
In dem Grußwort der Eltern bediente sich der Schulpflegschaftsvorsitzende Jürgen Nordmann bei der Fußballsprache: „Eine Klausur dauert 300 Minuten und die nächste Klausur ist immer die schwerste“ wurde zum Beispiel Sepp Herberger frei zitiert, die Rede und die dazu gezeigten Bilder sorgten im Publikum für Kurzweil.
Die Jahrgangsstufenleiter Felix Haberkorn und Elmar Beckmann eigneten sich dann das der Jahrgangsstufenfahrt nach Prag entsprungene Leitwort „Thumbs up!“ an und legten es in einer rhetorisch ausgefeilten und empathisch zugespitzten Rede aus, der von den Abiturienten viel Beifall gezollt wurde.
Anschließend reflektierte die Abiturientin Malin Denker wortgewandt über das Entstehen und den Sinn einer Abiturrede, die dann in Form eines emotionalen Rückblicks auf das Leben als Schülerin oder Schüler am JAG für die Jahrgangsstufe 12 von Verena Dickel ausgeführt wurde. Die Rede der Abiturientinnen schloss Malin Denker eindrucksvoll ab, indem Sie Friedrich Hebbel mit „Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.“ zitierte und dazu ermutigte, Persönlichkeit auszubilden. „Lasst uns Leben!“ schloss Malin für die Jahrgangsstufe ab.
Dann war es endlich soweit: Es wurden 69 Abiturzeugnisse übergeben. Die Abiturienten waren im Einzelnen: Simon Hermann Achenbach, Fabio Roland Althaus, Chiara Bauhöfer, Luise Bauriegel, Kristina Becker, Franziska Beitzel, Max Michael Born, Malin Denker, Annika Louis Dickel, Jonas Dickel, Verena Dickel, Franziska Dienst, Lukas Dienst, Leonie Dreisbach, Sonja Feldbusch, Jette Fischer, Rhea Friedrich, Imke Gerhard, Lucas Grauel, Maximilian Hennig, Patrick Peter Herms, Laura Maria Hess, Kai Lukas Hillwig, Aline Homrighausen, Annika Homrighausen, Elias Homrighausen, Rico Homrighausen, Daniel Impelmann, Anton Jakovlev, Lea Sophie Jansohn, Bijan Kavousian, Bonalack Khounvilaypheng, Jan Philipp Kiel, Anna-Sophie Koch, Fabienne Krämer, Marius Krannich, Lucy Lamb, Dennis Lange, Jenny Leidner, Dana Doreen Lindner, Xenia Barbara Märtens, Hendrik-Benga Mavinga, Luna Michelle Meister, Karla Mengel, Asmau Alina Nasiru, Florian Nikolai, Mattis Nölling, Nicolo Panda, Magdalena Pavić, Dariya Praedel-Hel, Lisa-Marie Reen, Lea Reichel, Antonia Catharina Riedesel, Paul Röße, Emma Rothenpieler, Ramon Santucci, Ivanka Saßmannshausen, Anna Marie Schneider, Julian Niklas Scholl, Henry Schommers, Lara Schöneborn, Nina Pauline Weber, Chantal Weller, Leonie Weller, Madlen Weller, Lauritz Wied, Lina Winter, Lone Winter, Celine Christin Wirth.
In diesem Jahr durften sich Schüler, Eltern und Lehrer über besonders gute Abschlüsse freuen, die Jahrgangsstufe erreichte einen außergewöhnlich guten Abiturschnitt von 2,09.
Für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen wurden die Punktbesten Lone Winter und Malin Denker. Der Hauptpreis der Vereinigung Deutscher Mathematiker ging an Maximilian Henning, mit dem Hauptpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft wurde Lukas Dienst ausgezeichnet. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker ehrte Ivanka Saßmannshausen für hervorragende Leistungen im Fach Chemie. Malin Denker erhielt den Preis des Vereins Deutscher Sprache. Die Evangelische Landeskirche von Westfalen zeichnete Leonie Dreisbach und Dana Lindner aus, das Erzbistum Paderborn überreichte Kristina Becker und Malin Denker je ein Kopert.
Zwölf weitere Schülerinnen und Schüler wurden mit Buchpreisen für ihr Engagement und ihre fachlichen Leistungen von ihren Lehrerinnen und Lehrern ausgezeichnet, die von Dr. Sabina Bald, der Repräsentantin des Vereins der Freunde und Förderer des JAG, der die Buchpreise auch gestiftet hat, übergeben wurden.
Eine ganz besondere Ehrung wurde Verena Dickel zuteil: Ihr wurde vom JAG die Johannes-Althusius-Plakette überreicht; damit reiht sie sich ein in eine Tradition, die bis 1963 zurückreicht und in der Abiturienten für hervorragende Leistungen auf wissenschaftlichem oder sportlichem Gebiet, Persönlichkeit, soziales Engagement und Leistungsbereitschaft geehrt werden. In der Laudatio führte Schulleiter Clemens Binder aus, dass Verenas Engagement von Anbeginn der Schulzeit selbstlos und in beeindruckender Weise dem Wohl der Gemeinschaft diente. Sie vertrat z.B. die Schülerschaft als SV-Sprecherin, das JAG in der Volleyballmannschaft und brillierte auch als Schülerin mit ganz hervorragenden Leistungen.
Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Emily Wilson und Viktoria Dienst, Gesang, und Clara Lach und Bijan Kavousian am Flügel.

Das Johannes-Althusius-Gymnasium ist Kooperationspartner von:

 


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