Leben

Dieses Motto durchzog den Gottesdienst der Schulgemeinde des Johannes-Althusius-Gymnasium anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes.
Höhepunkt war sicherlich die aktive Selbsteinordnung in Schubladen: "Musste schon einmal zum Schulleiter", "Ist strebsam", "Hat oder möchte Tatoos", "Hätte gerne Kinder", usw.. Bei der letzten Frage "Haben noch Träume" wurde es dann ganz voll vorne in der Kirche; denn Träume sind grundlegend menschlich. Göttlich hingegen ist das Herausholen aus Schubladen des eigenen Denkens und Vorurteilens. Und dies geschieht in der Weihnachtsgeschichte an vielen Stellen: mit Maria, mit Josef, mit den Hirten und den Morgenländern. Diese Botschaft des Schulpfarrers Debus und der Klasse 7b, die den Gottesdienst wesentlich mitgestaltet haben, kam an und setzte sich durch. Die Hoffnung, diesen Gedanken in die Weihnachtszeit mitzunehmen, wurde befördert durch ein kleines Giveaway der Klasse 7b: eine kleine, leicht zu öffnende, Schublade in Gestalt einer Streichholzschachtel (auf Grund der Gefährdungsbeurteilung war diese leer:>), die den Besuchern und Besucherinnen des Gottesdienstes überreicht wurde.
Weiterhin mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs und Mitgliedern der Schulband, die die Gelegenheit sehr erfolgreich nutzen, ihre neue Sängerin Cathrina Schäfer einzuführen.
Es bleibt ein herzlicher Dank an alle Helfenden und Hörenden zu sagen und eine gesegnete Weihnachtszeit der offenen und aufgehenden Schubladen zu wünschen! Danke! Und jeder ist mehr als erwartet!