Lebendiger Unterricht

Dem Fluss auf den Leib gerückt

 … mit dem Umweltbus des Landes NRW unterwegs an der Eder

Der Umweltbus „Lumbricus“ des Landes NRW war am 29.05.19 zu Gast am JAG in Bad Berleburg.
Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Biowissenschaften der Jahrgangsstufe 8 von Frau Bisanz untersuchten einen bestimmten Abschnitt der Eder in Raumland. Ziel der chemischen, biologischen, physikalischen und geographischen Untersuchungen war die Bestimmung der Gewässergüte.
Zu Beginn haben die Schüler einen natürlichen Flusslauf mit einem von Menschen gemachten Kanal verglichen. Der natürliche Fluss ist nicht begradigt, hat Ufervegetation, ist nicht überall gleich tief, besitzt einen natürlichen Grund, das Wasser fließt nicht zu schnell und bei Hochwasser können sich Tümpel bilden. Der Kanal ist dagegen gerade, trapezförmig, verschmutzt, besitzt nahezu überall die gleiche Wassertiefe, das Wasser fließt schnell und er ist hochwassergefährdet. Dies hat verschiedene Auswirkungen auf Lebewesen im Wasser. Unter diesen Aspekten wurde die Eder untersucht. Dazu haben sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt und verschiedene Aufgaben übernommen.
Einige haben sich mit Netzten, Sieben und Gummistiefeln ausgerüstet und vor allem wirbellose Tiere (Schnecken, Egel, Insekten…) gefangen und bestimmt. Andere schlüpften in riesige Wathosen und haben die Breite des Flusses sowie die Tiefe im Abstand von 15 cm vermessen und so ein Gewässerprofil erstellt. Diese Daten ließen später, in Verbindung mit der ebenfalls bestimmten Fließgeschwindigkeit, Rückschlüsse auf die transportierte Wassermenge pro Minute zu.
Wieder andere analysierten bei ihren chemischen Methoden u.a. den Sauerstoff- und Nitratgehalt.
Als Ergebnis entstand eine filmische Dokumentation aller gefundenen Arten. Die verschiedenen Gruppen stellten ihre Ergebnisse vor, nun konnte in einer Gesamtbetrachtung  die Eder „benotet“ werden. Die Eder erhielt die Note „2“, also gut!
Unser Fazit: Es war ein lehrreicher Tag, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.
Geschrieben von: Annabell Born und Dominik Braun, 8a
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Rettungshunde des THW im Biologieunterricht

Ein freudiges Bellen erfüllte in der vergangenen Woche die Biologieräume des JAG, dicht gefolgt von vielen „Ooh“ und „Ist der süß“ Rufen. Denn die Klassen 6a und 6b hatten im Rahmen des Biologieunterrichts und der Unterrichtsreihe „Hund“ ganz besonderen Besuch aus dem THW Ortsverband Marburg: Lena Meier war mit ihren drei Rettungshunden angereist und zeigte den Schülerinnen und Schülern einmal hautnah, was so ein Rettungshund des THW alles kann, außer süß und flauschig sein natürlich.

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Europawahl 2019 - Das JAG hat gewählt


Im Rahmen der Europawahl 2019 haben die Politikkurse der Jahrgangstufe 9 und die Kurse Sozialwissenschaften der EF und Q1 am Freitag, den 24.05.2019,  an der „Juniorwahl – Europawahl 2019“ teilgenommen. Zwischen der 3. Und 6. Stunde besuchten immer wieder emsige Schülerinnen und Schüler das Wahllokal, um dort ihre Stimme abzugeben. Begleitet wurden sie dabei von den motivierten Wahlhelfern der Oberstufe, die ihre Mitschülerinnen und Mitschüler dabei unterstützten, ihre ersten Schritte in einer demokratischen Gesellschaft gehen zu können, indem sie das Wahllokal betreuten.

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Reli-Abiturienten im Kloster Marienstatt

Am Freitag, dem 5. April, ging es für uns überpünktlich um 8:10 Uhr in den Westerwald. Seit Jahren ist es an unserer Schule üblich, dass die angehenden Abiturienten im Fach Religion in die Abtei Marienstatt fahren, um sich optimal für ihre Abiturprüfung vorzubereiten.

Schon kurz nach der Ankunft wurde die erste Lerneinheit absolviert. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Verschnaufpause wurde der lange Nachmittag für die Wiederholung aller vier Halbjahre erfolgreich genutzt!

Der Samstag verlief unter dem Motto "Prüfungssimulation", welche uns einen kleinen Einblick in die Abläufe der mündlichen Prüfung geben sollte. Nebenbei stand allerdings auch die interessante Klosterführung (vom Barockgarten über die Kirche bis hin zur Bibliothek) auf dem Programm, welche uns die Geschichte und das Leben der Mönche etwas näher gebracht hat.

Natürlich durften an beiden Tagen auch die gemütlichen Abendstunden in der Klosterschenke nicht fehlen.

Am Sonntag endete unser Aufenthalt mit der feierlichen Messe in der Abteikirche. Wir werden die vielen Eindrücke und Erlebnisse noch lange im Gedächtnis behalten und sind nun optimal vorbereitet für die Endlernphase.

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Exkursion der Jahrgangsstufe 9 zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar

„Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.”
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen.“
[Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana: „The Life of Reason“, 1905]
Kurz gesagt ist alles, was gestern passierte, heute schon „Geschichte“. Wenn ich die vergangenen Geschehnisse nicht bedenke, keine Schlüsse aus Ihnen ziehe, nicht aus Ihnen lerne, dann kann ich Gegenwart und Zukunft nicht gestalten.
Auch aus diesem Grund unternahm die Jahrgangsstufe 9 des JAG vom 15. bis zum 16. März mit den begleitenden Lehrkräften Herrn Brückner und Frau Oppermann eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar, welche an die dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte erinnert. So allein an diesem Ort an die die Ermordung von über 56.000 Menschen, allein an diesem Ort an die durch Folter, medizinische Experimente und Auszehrung getöteten Juden, Sinti und Roma sowie Homosexuelle, Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte, welche dauerhaft aus dem sogenannten deutschen "Volkskörper" ausgeschlossen werden sollten. In diesem Zusammenhang schrieb schon Dwight D. Eisenhower, der Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte: „Nichts hat mich je so erschüttert wie dieser Anblick."

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Projekt- und Fahrtenwoche - Eindrücke

Einmal im Schuljahr läuft eine Woche so völlig anders als die restliche Zeit des Jahres. Die Q1 erkundet eine Woche lang, Universitäten oder einen Betrieb. Die Siebener sind auf Skifahrt, andere besuchen den Zoo in Köln, lernen Jonglieren und Balancieren mit einem professionellen Artisten, machen spannende Lightpaintings in der abgedunkelten Aula, arbeiten sich in die Grundlagen der Bildbearbeitung ein, basteln Strumpfpuppen, nähen, sägen, kochen und musizieren. Wiederum andere können sich mit Fragen der Berufs- und Studienorientierung befassen oder bereiten, wie die Q2, ihre nahenden Abiturprüfungen vor und besuchen das Haus der Geschichte in Bonn.

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Wer macht den weitesten Kängurusprung?

Am 21. März 2019 findet der 25. Wettbewerb "Känguru der Mathematik" bundesweit statt - und das JAG ist beim Jubiläum natürlich mit dabei.

Wie in jedem Jahr werden spannende Aufgaben angeboten, die in 75 Minuten zu bearbeiten sind. Die Auswertung erfolgt zentral durch den gemeinnützigen Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V., der seinen Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin hat.

Wer teilnimmt, bekommt eine Urkunde, eine Broschüre mit allen Aufgaben und Lösungen und einen kleinen "Preis für alle". Der soll im 25. Durchgang sogar etwas größer ausfallen. Bei besonders vielen erreichten Punkten kann man auch tolle Spiele, Bücher oder andere Sachpreise gewinnen. Also: Macht mit!

Die Teilnahmegebühr beträgt 2 Euro, die ihr zur Anmeldung bei eurem Mathelehrer bzw. eurer Mathelehrerin bis zum 1. Februar 2019 abgeben müsst. Über die weiteren Abläufe informieren wir euch kurz vor dem Wettbewerb im März. Informationen gibt es auch im Internet unter http://www.mathe-kaenguru.de/wettbewerb/index.html. Wenn ihr Fragen habt, sprecht uns einfach an. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Eure Fachschaft Mathematik

Francemobil am JAG


Das FranceMobil ist wieder on Tour und machte letzte Woche auch Station am JAG: Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und das Institut français Deutschland haben mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung den Startschuss gegeben für zwölf französische Lektorinnen und Lektoren, die  ein Jahr lang durch Deutschland fahren, um Schülerinnen und Schüler spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern.

Auch in Nordrhein-Westfalen ist ein Lektor mit seinem Francemobil unterwegs: Maxime Ruelleu, ein 26 Jahre alter Franzose, der seinen Master in Interkulturellen Studien macht, besucht hier Schulen und Ausbildungsstätten. So hat er mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 und 8 jeweils eine Schulstunde verbracht, um ihnen als Muttersprachler die französische Sprache und Kultur näher zu bringen. So durften die Französisch-Lerngruppen spielerisch über französische Zungenbrecher stolpern und aktuelle französische Musik kennenlernen und dabei ihre eigenen Französischkenntnisse erproben, auch wenn es ein bisschen Mut und Überwindung erfordert, sich mit einem Muttersprachler zu unterhalten.
Das Programm FranceMobil wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. FranceMobil steht unter der Schirmherrschaft des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit und des französischen Ministers für Bildung.
Die Programme FranceMobil in Deutschland und sein Pendant mobiklasse.de in Frankreich wurden 2004 für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

Wir hoffe, auch im kommenden Schuljahr das Francemobil wieder am JAG begrüßen zu dürfen.

Initiative Fördern statt Sitzenbleiben - Komm mit!

JAG: Erstes Gymnasium in Südwestfalen mit Berufswahl-SIEGEL

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