Lebendiger Unterricht

Und jährlich grüßt das Känguru

Am 19. März 2020 ist wieder "Känguru-Tag", zum 26. Mal in Deutschland. Wie in den vergangenen Jahren nimmt das JAG daran teil - und das JAG, das seid ihr! Wer Lust hat dabei zu sein, meldet sich bei seiner Mathelehrkraft an.

Wie immer handelt es sich um einen Mathewettbewerb für Jedermann/-frau, bei dem interessante und auch knifflige Aufgaben aus allen Bereichen der Mathematik von Geometrie über Wahrscheinlichkeitsrechnung bis Zahlentheorie zu lösen sind. Fünf Antworten sind bei jeder Aufgabe vorgegeben, ihr müsst die Richtige auswählen. Eure Lösungen senden wir an die Humboldt-Universität zu Berlin, wo der Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. seinen Sitz hat und die Auswertung vornimmt. Unter diesem Link findet ihr weitere Informationen zum Känguru-Wettbewerb.

Jeder bzw. jede der Teilnehmenden erhält später eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl, ein Heft mit allen Aufgaben und Lösungen und einen kleinen Preis, den "Preis für alle". Wer an unserer Schule die meisten Aufgaben in Folge richtig löst, bekommt ein T-Shirt für den weitesten "Känguru-Sprung". Wer es sogar schafft, zu den besten 5 % seines Jahrgangs bundesweit zu gehören, dem winken besondere Preise in Form von Spielen oder Büchern.

Du möchtest mitmachen? Ganz einfach: Gib bis zum 31. Januar 2020 die Teilnahmegebühr von 2 Euro bei deinem Mathelehrer oder deiner Mathelehrerin ab. Wir freuen uns auf viele Anmeldungen, vielleicht knobeln sich sogar wieder über 100 Schülerinnen und Schüler in der JAG-Aula durch die Aufgaben!

Eure Fachschaft Mathematik

Was ist drin im Dönerfleisch? - Molekulargenetik zum Anfassen

Anschaulicher Unterricht ist in der heutigen Zeit, bei immer komplexeren Inhalten, wichtiger denn je. Eine sinnvolle Ergänzung zu den Unterrichtsinhalten erlebten Schüler des Biologie-Grundkurses der Q1 bei einem ganztägigen Praktikum am 21.11.19 in Olsberg. Dort besuchte der Kurs unter Leitung von Jutta Bisanz das Berufskolleg, um das Unterrichtsthema Molekulargenetik zu vertiefen und selbstständig Versuche durchzuführen. Ziel der Versuche war die Feststellung von Tierarten in bestimmten Lebensmitteln. Dazu waren mehrere Arbeitsschritte notwendig, sodass das Experiment zur Untersuchung der DNA etwa fünf Stunden dauerte. Die Schritte wurden in Kleingruppen erarbeitet. Jede Gruppe pipettierte zunächst einen sog. „Mastermix“ aus verschiedenen Lösungen zusammen. Zu diesem „Mastermix“ wurden dann in zwei kleineren Behältern DNA-Proben hinzugefügt und zusätzlich ein Behälter nur mit dem „Mastermix“ ohne DNA abgefüllt. Die Proben reichten von Wiener Würstchen bis hin zu verschiedenen Dönerfleichsorten. Dann wurden alle 3 Behälter in den Thermocycler, ein Gerät zur Vervielfältigung der DNA, gegeben. Um die genaue Tierart zu bestimmen,  wurden als nächstes Restriktionsenzyme genutzt, welche die DNA- Proben in kleine Abschnitte zerschneiden. Tierartenspezifisch hierbei sind die Schnittstellen der Enzyme und damit die Länge der DNA-Fragmente. Es folgte die Gelelektrophorese, ein Vorgang, mit dem die Länge der einzelnen DNA Fragmente festgestellt werden kann. Diese Ergebnisse konnten mithilfe zur Verfügung gestellter tabellarischer Daten verglichen und ausgewertet werden. Der Praktikumstag war äußerst interessant und informativ. Besonders hat es dem gesamten Kurs gefallen, dass man weg von theoretischen Inhalten gearbeitet und ein eigenes Ergebnis erhalten hat. Diese Art der Unterrichtsergänzung ist eine spannende Abwechslung und führt zu besserem Themenverständnis.

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Dem Fluss auf den Leib gerückt

 … mit dem Umweltbus des Landes NRW unterwegs an der Eder

Der Umweltbus „Lumbricus“ des Landes NRW war am 29.05.19 zu Gast am JAG in Bad Berleburg.
Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Biowissenschaften der Jahrgangsstufe 8 von Frau Bisanz untersuchten einen bestimmten Abschnitt der Eder in Raumland. Ziel der chemischen, biologischen, physikalischen und geographischen Untersuchungen war die Bestimmung der Gewässergüte.
Zu Beginn haben die Schüler einen natürlichen Flusslauf mit einem von Menschen gemachten Kanal verglichen. Der natürliche Fluss ist nicht begradigt, hat Ufervegetation, ist nicht überall gleich tief, besitzt einen natürlichen Grund, das Wasser fließt nicht zu schnell und bei Hochwasser können sich Tümpel bilden. Der Kanal ist dagegen gerade, trapezförmig, verschmutzt, besitzt nahezu überall die gleiche Wassertiefe, das Wasser fließt schnell und er ist hochwassergefährdet. Dies hat verschiedene Auswirkungen auf Lebewesen im Wasser. Unter diesen Aspekten wurde die Eder untersucht. Dazu haben sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt und verschiedene Aufgaben übernommen.
Einige haben sich mit Netzten, Sieben und Gummistiefeln ausgerüstet und vor allem wirbellose Tiere (Schnecken, Egel, Insekten…) gefangen und bestimmt. Andere schlüpften in riesige Wathosen und haben die Breite des Flusses sowie die Tiefe im Abstand von 15 cm vermessen und so ein Gewässerprofil erstellt. Diese Daten ließen später, in Verbindung mit der ebenfalls bestimmten Fließgeschwindigkeit, Rückschlüsse auf die transportierte Wassermenge pro Minute zu.
Wieder andere analysierten bei ihren chemischen Methoden u.a. den Sauerstoff- und Nitratgehalt.
Als Ergebnis entstand eine filmische Dokumentation aller gefundenen Arten. Die verschiedenen Gruppen stellten ihre Ergebnisse vor, nun konnte in einer Gesamtbetrachtung  die Eder „benotet“ werden. Die Eder erhielt die Note „2“, also gut!
Unser Fazit: Es war ein lehrreicher Tag, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.
Geschrieben von: Annabell Born und Dominik Braun, 8a
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Rettungshunde des THW im Biologieunterricht

Ein freudiges Bellen erfüllte in der vergangenen Woche die Biologieräume des JAG, dicht gefolgt von vielen „Ooh“ und „Ist der süß“ Rufen. Denn die Klassen 6a und 6b hatten im Rahmen des Biologieunterrichts und der Unterrichtsreihe „Hund“ ganz besonderen Besuch aus dem THW Ortsverband Marburg: Lena Meier war mit ihren drei Rettungshunden angereist und zeigte den Schülerinnen und Schülern einmal hautnah, was so ein Rettungshund des THW alles kann, außer süß und flauschig sein natürlich.

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Europawahl 2019 - Das JAG hat gewählt


Im Rahmen der Europawahl 2019 haben die Politikkurse der Jahrgangstufe 9 und die Kurse Sozialwissenschaften der EF und Q1 am Freitag, den 24.05.2019,  an der „Juniorwahl – Europawahl 2019“ teilgenommen. Zwischen der 3. Und 6. Stunde besuchten immer wieder emsige Schülerinnen und Schüler das Wahllokal, um dort ihre Stimme abzugeben. Begleitet wurden sie dabei von den motivierten Wahlhelfern der Oberstufe, die ihre Mitschülerinnen und Mitschüler dabei unterstützten, ihre ersten Schritte in einer demokratischen Gesellschaft gehen zu können, indem sie das Wahllokal betreuten.

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Reli-Abiturienten im Kloster Marienstatt

Am Freitag, dem 5. April, ging es für uns überpünktlich um 8:10 Uhr in den Westerwald. Seit Jahren ist es an unserer Schule üblich, dass die angehenden Abiturienten im Fach Religion in die Abtei Marienstatt fahren, um sich optimal für ihre Abiturprüfung vorzubereiten.

Schon kurz nach der Ankunft wurde die erste Lerneinheit absolviert. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Verschnaufpause wurde der lange Nachmittag für die Wiederholung aller vier Halbjahre erfolgreich genutzt!

Der Samstag verlief unter dem Motto "Prüfungssimulation", welche uns einen kleinen Einblick in die Abläufe der mündlichen Prüfung geben sollte. Nebenbei stand allerdings auch die interessante Klosterführung (vom Barockgarten über die Kirche bis hin zur Bibliothek) auf dem Programm, welche uns die Geschichte und das Leben der Mönche etwas näher gebracht hat.

Natürlich durften an beiden Tagen auch die gemütlichen Abendstunden in der Klosterschenke nicht fehlen.

Am Sonntag endete unser Aufenthalt mit der feierlichen Messe in der Abteikirche. Wir werden die vielen Eindrücke und Erlebnisse noch lange im Gedächtnis behalten und sind nun optimal vorbereitet für die Endlernphase.

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Exkursion der Jahrgangsstufe 9 zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar

„Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.”
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen.“
[Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana: „The Life of Reason“, 1905]
Kurz gesagt ist alles, was gestern passierte, heute schon „Geschichte“. Wenn ich die vergangenen Geschehnisse nicht bedenke, keine Schlüsse aus Ihnen ziehe, nicht aus Ihnen lerne, dann kann ich Gegenwart und Zukunft nicht gestalten.
Auch aus diesem Grund unternahm die Jahrgangsstufe 9 des JAG vom 15. bis zum 16. März mit den begleitenden Lehrkräften Herrn Brückner und Frau Oppermann eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar, welche an die dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte erinnert. So allein an diesem Ort an die die Ermordung von über 56.000 Menschen, allein an diesem Ort an die durch Folter, medizinische Experimente und Auszehrung getöteten Juden, Sinti und Roma sowie Homosexuelle, Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte, welche dauerhaft aus dem sogenannten deutschen "Volkskörper" ausgeschlossen werden sollten. In diesem Zusammenhang schrieb schon Dwight D. Eisenhower, der Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte: „Nichts hat mich je so erschüttert wie dieser Anblick."

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Projekt- und Fahrtenwoche - Eindrücke

Einmal im Schuljahr läuft eine Woche so völlig anders als die restliche Zeit des Jahres. Die Q1 erkundet eine Woche lang, Universitäten oder einen Betrieb. Die Siebener sind auf Skifahrt, andere besuchen den Zoo in Köln, lernen Jonglieren und Balancieren mit einem professionellen Artisten, machen spannende Lightpaintings in der abgedunkelten Aula, arbeiten sich in die Grundlagen der Bildbearbeitung ein, basteln Strumpfpuppen, nähen, sägen, kochen und musizieren. Wiederum andere können sich mit Fragen der Berufs- und Studienorientierung befassen oder bereiten, wie die Q2, ihre nahenden Abiturprüfungen vor und besuchen das Haus der Geschichte in Bonn.

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Initiative Fördern statt Sitzenbleiben - Komm mit!

JAG: Erstes Gymnasium in Südwestfalen mit Berufswahl-SIEGEL

Das Johannes-Althusius-Gymnasium ist Kooperationspartner von:

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